Leitbild

Ein Leitgedanke

Vollbild

Wie sehen wir uns?

Eine berufsspezifische Ausbildung ist Grundvoraussetzung für Professionalität und Humanität in der Pflege alternder Menschen; deshalb verstehen wir unsere Schule als eine Organisation, die Menschen auf ihrem Weg in den Beruf fachlich und menschlich qualifiziert. Diese sollen befähigt werden, unter sich verändernden Bedingungen, menschenwürdig zu pflegen.

Woran orientieren wir uns?

Als Einrichtung der Caritas fühlt sich unsere Schule dem christlichen Menschenbild verpflichtet.

Die Einmaligkeit der Person (Personalität), die Würde des Menschen und der Mensch als Ebenbild Gottes sind Werte, die das Klima unserer Schule prägen.

Der Blick auf die Gottesmutter und Namenspatronin der Schule, Maria, kann dabei helfen, sich einzulassen, eine Herausforderung anzunehmen, durchzutragen und dadurch schließlich eigene Erfüllung und Heil zu erfahren.

Unser Ziel ist es sozial engagierte und kompetente, wertorientierte, sowie intellektuell geeignete Menschen zu Pflegepersönlichkeiten heranzubilden, bzw. zu begleiten.

Die Zunahme psychischer Erkrankungen, insbesondere Demenzen, spiegeln sich in allen Bereichen der Altenhilfe wieder. Sie stellt das Pflegepersonal vor vielfältige, verantwortungsvolle und schwierige Aufgaben.

Wir bieten deshalb, angemessene Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie humane Interventionsmöglichkeiten für Pflegekräfte. Gerontologische Kompetenzen, Strategien der Problembewältigungen und mögliche Umsetzungswege in die Praxis befähigen zu professionellem Handeln. Überforderungen werden minimiert und die Arbeitszufriedenheit gesichert.

Wie arbeiten wir?

Im kooperativem Miteinander werden durch fachlich und pädagogisch qualifizierte Lehrer in theoretischem und praktischem Unterricht die Lerninhalte angeboten.

Dabei orientieren wir uns sowohl an den Methoden der Erwachsenenbildung, als auch an den Bedürfnissen und Gegebenheiten unserer Teilnehmer und den sich verändernden anthropogenen Voraussetzungen, sowie an der jeweiligen Situation im Ausbildungs- und Arbeitsmarkt [Näheres siehe: 1 509 402 Ziele und Aufgaben der Berufsfachschule für Altenpflege St. Marien].

Speziell fühlen wir uns den Erkenntnissen der konstruktivistischen Didaktik verpflichtet, die Lernen als einen aktiven, selbst gesteuerten, konstruktiven, situativen und sozialen Prozess versteht. Methoden des handlungs- und erfahrungsbezogenen Unterrichts sowie problemorientiertes Lernen kommen zum Einsatz.

Weitere inhaltliche Bezugspunkte sind der staatliche Lehrplan und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Durch regelmäßige Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen, Lektüre der aktuellen Fachliteratur und durch Qualitätsmanagement erhalten wir unsere hohe fachliche Qualifikation. Gut ausgestattete Räume mit modernen Medien und Materialien stehen zur Verfügung.

Wir arbeiten eng mit den Einrichtungen der Altenhilfe in der Region zusammen, insbesondere mit denen unseres Trägers, dem Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e.V. Unser Ziel ist dabei: stets den aktuellen pflegerischen Anforderungen der Praxis gerecht zu werden,
neueste pflegewissenschaftliche Erkenntnisse weitergeben zu können und
über geeignete Ausbildungsstellen für unsere Auszubildenden zu verfügen. Teilnehmer und Einrichtungen lernen sich dadurch kennen und es können sich Chancen eröffnen für eine spätere Anstellung.

Wie begegnen wir unseren Schülern?

Als christliche Einrichtung begegnen wir unseren Schülern mit Respekt und Würde und sehen sie als erwachsene, selbstverantwortliche Menschen.
Sie haben Anspruch auf eine qualifizierte Ausbildung und stellen die Grundlage unserer beruflichen Existenz dar. Ebenso sehen wir in ihnen zukünftige Kollegen und Fachkräfte, die zur Sicherung der Qualität in der Altenpflege beitragen.

Bei schulischen Schwierigkeiten erfahren sie Unterstützung durch Tipps, Beratung und Gespräche.

Die Zufriedenheit unserer Kursteilnehmer ist uns ein wichtiges Anliegen. Sie bedeutet für uns auch eine positive Werbung, neue Schüler und dient somit nicht zuletzt der Sicherung von Arbeitsplätzen. Ein gutes Image unserer Schule, sowie positive Rückmeldungen erhalten bei uns die Freude am Beruf.

Auftretende Konflikte werden auch als Lernmöglichkeit gesehen. Die Dozenten erfüllen eine begleitende Funktion und geben den Schülern Hilfe zur Selbsthilfe.

Wie gehen wir miteinander um?

Auf der Grundlage gegenseitiger Akzeptanz pflegen die Mitarbeiter einen partnerschaftlichen Umgang miteinander.

Die Schulleitung praktiziert einen partizipativen Führungsstil, der unter anderem durch die Delegation von Verantwortung und Kompetenzen gekennzeichnet ist. Arbeitsziele werden einvernehmlich vereinbart.
Unsere Organisationskultur entwickeln wir im Rahmen des Qualitätsmanagements weiter. In Mitarbeiterbesprechungen und unter kollegialer Beratung werden wichtige organisatorische Fragen entschieden. Die Vorbereitung und Durchführung ausbildungsbedingter Feste und Feiern fördern den Zusammenhalt und die Kreativität.

Konflikte beinhalten immer auch die Chance zur Weiterentwicklung. Neben der grundsätzlichen Offenheit und Bereitschaft zur Auseinandersetzung, verpflichten sich die Mitarbeiter zu Fairness und Sachlichkeit. Konflikte werden zeitrealistisch, konstruktiv und integrierend angegangen.