Geschichte
1953
Der Diözesancaritasverband Bamberg erbt das Anwesen Schützenstr. 21 in Bamberg.
Errichtung eines Säuglingskinderheimes.
Der Orden der Niederbronner Schwestern übernimmt die Leitung des Heimes.
1959
Neubau im Garten des Anwesens (heutige Berufsfachschule).
1971
Ein sich rückläufig entwickelnde Nachwuchs an Ordenskräften führt zur Schließung des Säuglingsheimes St. Marien.
Die gleiche Entwicklung hat die Umwandlung in eine (damals) Fachschule für Altenpflege zur Folge:
Die bisher meist von Ordensangehörigen geführten Krankenpflegestationen werden in Sozialstationen umgewandelt.
Es entsteht ein großer Bedarf an pflegerisch geschulten, weltlichen Mitarbeitern.
An der Umstrukturierung zur Fachschule waren damals maßgeblich beteiligt:
- Prälat Walter Schirmer, Diözesan-Caritasdirektor
- Pater Eberhard Löcher OFMC, Diözesanaltenseelsorger
- Frau Elisabeth Groß, Referentin für hauptberufliche Sozialarbeit im DiCV
1973
Die Altenpflegeschule nimmt mit dem 1. Ausbildungskurs ihre Arbeit auf.
Dauer der Ausbildung: 2 Jahre, davon 1 Jahr schulische Ausbildung, anschließend 1 Jahr Anerkennungspraktikum.
Erste Schulleitung:
- Frau Maria Machowinsky, Unterrichtsschwester
- Frau Adelheid Mahnke, Unterrichtsschwester
1978
Neue Schulleitung Frau Swana Marx, Unterrichtsschwester
Umstrukturierung der Ausbildung in 18-monatige schulische Ausbildung und 6-monatiges Berufspraktikum
1990
Neue Schulleitung Herr Siegfried Espach, Dipl. - Sozialpädagoge (FH)
1991
Einführung einer dreijährigen Teilzeitausbildung nach dem sog. Hausfrauenmodell
2003
Umstellung auf das neue Altenpflegegesetz und Änderung der Bezeichnung "Fachschule" in "Berufsfachschule für Altenpflege".
Start des ersten 3-jährigen Ausbildungskurses am 09. September 2003
2006
Der letzte Teilzeitkurs nach der alten Ausbildungsform geht im April zu Ende.
Bis dahin wurden in der Fachschule für Altenpflege St. Marien 903 Schülerinnen und Schüler zu staatlich anerkannten Altenpflegerinnen und Altenpflegern ausgebildet, 73 davon waren Männer.
Der erste Durchlauf der Ausbildung nach dem neuen Gesetz schließt im Juli 2006 mit der staatlichen Anerkennung ab.
Derzeit bestehen an der Schule 3 Klassen mit einer durchschnittlichen Klassenstärke von 20 Auszubildenden.



